Krampfadern entfernen

Krampfadern an den Beinen sind nicht nur lästig und sehen unschön aus, sondern sind oft auch sehr schmerzhaft für die Betroffenen. Denn in Krampfadern fließt das Blut nicht nur, wie es normal wäre, nach oben, sondern auch nach unten. Dadurch kommt es unter Umständen zu einem Blutstau in den Beinen und auf lange Sicht zu einer Schädigung des tiefen Venensystems. Wenn man Krampfadern nicht behandeln lässt, kann es letztendlich zu schweren Gewebeschädigungen kommen. Krampfadern entfernen ist deshalb kein Eingriff, der aus rein optischen Gründen durchgeführt wird, sondern ein medizinisch notwendiger Schritt.

Mit modernen Methoden Krampfadern entfernen

Um Krampfadern entfernen zu lassen, gibt es verschiedene Methoden. Zum einen wenden unserer Arterien und Venenspezialisten im Gefäßzentrum am Rudolfplatz die klassische Stripping Methode an, die weit verbreitet und meist als „Krampfadern ziehen“ bekannt ist. Bei dieser Methode werden die betroffenen Venen mittels einer Metall- oder Kunststoffsonde aus dem Bein herausgezogen.
Zum anderen gibt es die chemischen Verödungsmethoden, um Krampfadern zu entfernen, bei denen die Krampfadern mithilfe von flüssigen Verödungsmitteln oder speziellem Mikroschaum verschlossen werden.
Es gibt auch sehr viele Patienten, die sich für ein modernes Katheter-Verfahren entscheiden, um ihre Krampfadern entfernen zu lassen. Bei diesem Verfahren können verschiedene Behandlungstechniken zum Einsatz kommen. Dabei kann mit einem:

Welches Verfahren verwendet wird, ist von Patient zu Patient unterschiedlich und lässt sich nicht pauschalisieren. Bei jedem betroffenen Bein entscheiden wir im Gefäßzentrum am Rudolfplatz individuell auf welches Verfahren zurückgegriffen wird.

Krampfadern behandeln lassen im Gefäßzentrum Rudolfplatz

In unserem Gefäßzentrum greifen wir bevorzugt auf die sogenannte endolumiale Behandlung zurück. Bei dieser handelt es sich um ein spezielles Katheter-Verfahren, bei dem die Venen von innen mit Radiowellen behandelt werden. Diese moderne Verfahrensweise wird auch „Venous Closure-Verfahren“ genannt.

Dabei wird die erkrankte Stammvene mit Hilfe von intraoperativem Ultraschall punktiert und ein Kathetersystem (Venous Closure Fast Radiowellenkatheter) eingeführt. Nach exakter Positionierung des Katheters, kontrolliert mit Ultraschall, wird die erkrankte Vene Segment für Segment erhitzt (auf ca. 120 Grad Celsius) und verschlossen, also gewissermaßen verschweißt. Damit das umliegenden Gewebe intakt bleibt, wird zuvor unter Ultraschallkontrolle eine Kühlmantel aus physiologischer Kochsalzlösung um die Vene gespritzt. Dieser Ablauf wird Schritt für Schritt wiederholt, bis die komplette Vene verschlossen ist. Das Venous Closure Verfahren ist eine äußerst schonende Behandlungsmethode um Krampfadern zu entfernen. Die Wirksamkeit und Langzeiterfolgsrate wurde in vielen Studien und Untersuchungen belegt. Bei dieser Behandlungsmethode entstehen keine großen Schnitte, die eventuell unschöne Narben hinterlassen. Krampfadern entfernen muss also nicht immer mit Schmerzen oder Narben verbunden sein. Im Normalfall können Sie schon einen Tag nach der OP ihren ganz normalen Alltag weiterverfolgen. Die meisten von Ihnen können am Tag danach sogar schon wieder schmerzfrei zur Arbeit gehen oder Sport betreiben. Aufgrund der genannten Vorteile für Sie als Patienten und der Effektivität dieser Methode, wird sie bei uns so häufig durchgeführt – im Gefäßzentrum am Rudolfplatz werden jährlich über 1.000 Patienten erfolgreich mit der Methode behandelt. Deshalb verfügen wir über ein großes Maß an Routine und Erfahrung beim Entfernen von Krampfadern.

Sie haben Fragen oder möchten einen Termin vereinbaren? Dann kontaktieren Sie uns!

 

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